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April 2006

Heilpflanzenkunde

1. Modul: Lehrgang 2006-2007 Heilkräuterkunde - traditionell und modern

Start des Lehrgangs:

1. Modul: Freitag, 28. April bis Montag, 1. Mai 2006

Traditionelle Abendländische Heilkunde
Geschichte der Kräuterheilkunde: Hippokrates und die Schule von Kos
versus Schule von Knidos als erste Trennung zwischen ganzheitlichen
Naturheilkundeansätzen und rationellen therapeutischen Ansätzen,
Elementenlehre nach Aristoteles, Galen und das Konzept der
Säftelehre, Paracelsus, die Signaturlehre und die Planetenprinzipien,
Geschichte der Kräuterheilkunde im Mittelalter, gibt es eine
Klostermedizin und gibt es so etwas wie eine Hildegardmedizin?,
Hexenmedizin und Schamanen als Heiler, Volksmedizin und Zauberpflanzen
Entwicklung der Schulmedizin und der gegensätzliche Ansatz moderner
Naturheilmedizin
Die Renaissance der Heilkräuter: die Kräuterpfarrer Kneipp, Künzle
und Weidinger, das Phänomen Maria Treben

Wege des Anwendens von Heilpflanzen in den verschiedenen Heilsystemen sowie
eine
kurze Einführung in diese:
Homöopathie, Spagyrik, Anthroposophische Medizin, Humoralmedizin,
Bachblütentherapie,
Gemmotherapie, Aromatherapie, Ayurveda, Tibetische Medizin und TCM

Wirkstoffe in Heilpflanzen (Einführung in die Pharmakognosie):
Alkaloide, Ätherische Öle, Fette Öle, Schleimstoffe,
Glykoside, Bitterstoffe, Gerbstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe wie
Flavonoide, Anthocyane,
Phytoöstrogene, Glucosinolate, etc

Intuitive Wege der Pflanzenerkenntnis:
Signaturlehre, Zuordnung der Pflanzen nach Elementenqualitäten,
Planetarische
Signaturlehre, Farben und deren Korrespondenzen zur
Pflanzenwirkung, Standort als Signatur,
Übungen zu dieser pflanzlichen Betrachtungsweise und Erarbeitung einer
Abendländischen Form der Konstitutionstherapie

2. Modul: Donnerstag, 15. bis Sonntag, 18. Juni 2006

Kräuter säen, pflegen, hegen (Anbau, Kultur, Überwinterung, etc)
Kräutergartenkonzepte, Konzepte für Healing Gardening (therapeutische
Gärten)
Gewürzkräuter, Kultur und deren richtige Anwendung samt Rezepten
Gewürze und ihr gesundheitsfördernder Einsatz
Kochen mit Wildpflanzen
Die Gesundheitswirkung von Gemüse, Obst und Pilzen

Kräuter anwenden und verarbeiten:
Kräuter selber sammeln, - warum, wie, wo
Richtig ernten, der richtige Zeitpunkt, optimales Lagern

Aus Kräutern Heilmittel machen:
Tees und deren unterschiedlichen Zubereitungsformen
Tinkturen, Ansatzschnäpse, Liköre, Medizinalweine
Essigauszüge
Ölauszüge
Salben, Balsam, Creme
Sirup, Frischpflanzensaft
Blütenessenzen selber herstellen
Homöopathisches Potenzieren nach der Einglasmethode
Gesetzliches über das In- Handel kommen von Pflanzenpräparaten:
Arzneimittelgesetz und Lebensmittelgesetz,
Nahrungsergänzungsmittel,
Standardisierte Präparate in der Apotheke, deren Problematik,
wann sinnvoll

Formen der Anwendung von Kräutern:
Massageöle, Wickel, Packungen, Inhalationen, Bäder

3. Modul : Donnerstag, 2. bis Sonntag, 5. November 2006

Kräuter zur Stärkung des Immunsystems
Gesundheitswirkung von Kräutern für die Atemwege
Kräuter zur Anregung des Verdauungssystems und seiner Organe (Leber, Galle,
etc)
Pflanzen zur Entschlackung, Schwermetallausleitung sowie zur
Stoffwechselanregung
Kurze Einführung in richtiges Fasten
Mit Pflanzen die Harnwege stärken
Kräuter für die Manneskraft
Gesundheitsfördernde Frauenkräuter

4. Modul: Donnerstag, 22. bis Sonntag, 25. März 2007

Kräuter zur Stärkung des Nervensystems, für bessere Stressbewältigung und
für guten Schlaf
Kräuter mit stärkender Wirkung auf Herz und Kreislauf
Kräuter gegen Altersprobleme
Spezielle Kräuter für die Kinderkrankenpflege
Kräuter gegen Hautprobleme
Kräuter für die Erste Hilfe bei Verletzungen
Kräuter für die Schönheit, sowie praktische Rezepte zur Naturkosmetik

5. Modul: Freitag, 25. bis Montag, 28. Mai 2007
Montag, 28. Mai schriftliche und mündliche Prüfung für diejenigen,
die eine Prüfung ablegen wollen

Praxiswochenende im Burgenland
Einführung in die Botanik:
Pflanzen bestimmen lernen,
Botanische Systematik: Ordnung und wissenschaftliche Benennung der Arten
Pflanzen zu Pflanzenfamilien zuordnen lernen,
Ökologie und Pflanzensoziologie
Phänologie, Anlegen von Karteien und Herbaren
Naturschutz, Rote Listen

Giftpflanzen in Haus, Hof und Natur kennen lernen
Führung durch die Sammlung von Heil-, Gewürz-, Duft-, Nutz- und Giftpflanzen
aus allen Teilen dieser Welt im Garten von Miriam Wiegele

Kräuterwanderungen zur Vertiefung botanischer Kenntnisse:
Trockenrasen, Wald, Feuchtgebiet und Fettwiesen

Praktische Übungen zur Verarbeitung von Kräutern:
Duftkissen, Kränze, Tinkturen, Schnäpse, Salben, etc.
Ätherische Öle selbst destillieren

Die Gesamtkosten des Lehrganges betragen 2.400.- Euro inkl. 20% Ust (
das sind netto: 2.000,- )
Es gibt einen Frühbucherbonus von -5% Rabatt bei schriftlicher
Anmeldung und Bezahlung bis zum 30. März 2006.
Es reduzieren sich die 2.400.- auf 2.280.- inkl. 20% Ust ( das sind
netto:1.900,-)

Somit Kosten pro 4-Tages-Modul von:
480.- Euro inkl. 20% Ust regulär und als Frühbucher/zahler nur 456.-
inkl. 20% Ust ( netto: 380,-)
Pro Tag sind das 120,- brutto und 100,- netto

Es besteht auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung für diesen Lehrgang:
1. Rate zahlbar bis 30.03.2006 : Euro 1.000.-
2. Rate zahlbar bis 30.09.2006: Euro 1.000.-
3. Rate zahlbar bis 30.01.2007: Euro 650.-

Wenn Sie am Schnupperwochenende teilgenommen haben, reduzieren sich
die Kosten um 100.- von 2.400,- auf 2.300,- inkl. Ust

Kursunterlagen und Skripten sind in diesen Kosten ebenso enthalten
wie die Kaffepausen am Vor- und Nachmittag.

Wann? Freitag, 28. April bis Montag, 1. Mai 2006
Täglich: 9.00 - 13.00 und 14.30 bis 18.00
Pro Modul sind das 40 UE. Gesamtlehrgang: 200 UE

Wo? BACOPA Bildungszentrum, Waidern 42, 4521 Schiedlberg/OÖ

Beitrag: Pro Modul 480,- Euro inkl. 20% Ust
Die Gesamtkosten des Lehrganges betragen 2.400.- Euro inkl. 20% Ust

Anmeldungen ab sofort bei: BACOPA Bildungszentrum, Waidern 42, A-4521 Schiedlberg, Österreich.
Beschränkte Teilnehmerzahl. Nutzen Sie unser Anmeldeformular. Für alle Lehrveranstaltungen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB-LVA).

Fax: 07251-22235-16 oder per E-Mail unter: bildungszentrum@bacopa.at


Seminarleitung:

Wiegele Miriam

Jg. 1946 und von Geburt Skorpion, verfügt durch ihre Studien der Medizin, Ethnologie (Völkerkunde), Botanik und Pharmakognosie über fundierte Kenntnisse, auf deren Basis sie sich seit Jahrzehnten mit der Naturheilkunde auseinandersetzt. Ihre Spezialgebiete sind die
Phytotherapie (Kräuterheilkunde), Homöopathie und Anthroposophische Medizin, aber auch fernöstliche Heilsysteme wie Ayurveda oder TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sowie alternative Heilmethoden wie die Aroma-, Bachblüten oder Farbtherapie.

Miriam Wiegele unterrichtet eine Heilkräuterkunde vor allem auf der Basis der Traditionellen Abendländischen Medizin.
Darüber hinaus bietet sie auch über verschiedene Institutionen Ausbildungen in Aromatherapie und Bachblütentherapie an. Für Hebammen hat sie eine den besonderen Anforderungen der Schwangerschaft speziell adaptierte Aromatherapie entwickelt.
Für die homöopathische Arzneimittelfirma Remedia in Eisenstadt Konzepte für neue pflanzliche Heilmittel wie zum Beispiel Salbeiblütenextrakt gegen Burn-Out- Syndrome oder eine spezielle Frauenheilkräuterlinie.

Daneben gibt Miriam Wiegele ihr Wissen über das Heilen nicht nur in Seminaren und Vorträgen, sondern auch in Radiosendungen (seit 20 Jahren eine wöchentliche Live-Sendung in Radio Burgenland zu Gesundheits- und Gartenthemen, die in der ORF-Mappe Natürlich
Miriam, Wiegele zum Nachlesen zusammengefasst sind ), Fernsehbeiträgen und regelmäßigen Artikeln in diversen Zeitungen weiter.

Am Sender Bayern Alpha läuft derzeit eine monatliche Fernsehsendung:
Im Jahreskreis mit Miriam Wiegele, die von Miriam Wiegele nicht nur inhaltlich erarbeitet, sondern auch selber moderiert wird und alternative Heilmethoden sowie Heilpflanzen vorstellt.

Daneben schreibt sie Bücher:
Der Kräutergarten auf Balkon und Terrasse, Agrarverlag und Ulmer 2000
Duftpelargonien, Anbau, Pflege, Sorten, Agrarverlag und Ulmer, 2000
Zauberpflanzen, Pflanzenzauber, Magisches, Heilendes und Praktisches, Agrarverlag und Ulmer, 2003 soll das intuitive Verständnis für die Pflanzen wecken.
Kräuterelixiere, Die selbst gemachte Kräuterhausapotheke, Bacopa - Verlag, 2004 zeigt auf, wie man aus Kräutern wahre Heilmittel machen kann.
Duften oder Stinken, Die Faszination konträrer olfaktorischer Erlebnisse, Begleitbroschüre zur gleichnamigen Ausstellung im Alpengarten, Hg. Bundesgärten Österreichs, 2005
Geschichten von Blumen und Kräutern, Ein Märchenbuch für Jung und Alt, Bacopa-Verlag, erweiterte Neuauflage, Juli 2005, ist ein Buch, das mit vielen Märchen, Sagen und Mythen über Pflanzen diese den Menschen wieder näher bringen soll.
Kräuterheilkunde, Auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauend zur Selbstanwendung, ursprünglich bei Norka 1999, eine komplett neu überarbeitete, erweiterte und auf neuesten wissenschaftlichen Stand gebrachte Neuauflage 2005 im Bacopa-Verlag

Derzeit schreibt sie gemeinsam mit dem Kinderarzt Ferdinand Sator an einer KinderHEILkunde und so nebenbei schreibt sie auch an einem Kochbuch Meine
Kräuterfeste, Eine Reise durch die Welt der Kräuter und Gewürze mit vielen Informationen über Verwendung und Heilwirkung der Gewürze und mit außergewöhnlichen Rezepten, die sie als begeisterte Köchin und Ethnologin in vielen Jahren gesammelt hat.

Ihr Wissen um die Kräuter setzt Miriam Wiegele auch durch die Konzeption von Kräutergärten um, wie zum Beispiel der englischen Cottage- Gärten nachempfundene Kräutergarten in Schloss Herberstein, der Gesundheitsgarten Bad Tatzmannsdorf, der Schaugarten vom Kräuterwirt in Prein/Rax oder einem Wellnesshotel in Lutzmannsburg. Planung des Hexengartens sowie des Hortus sanitatis und Signaturengarten, Mitarbeit am Goethegarten im Garten der Berufsschule für Gartenbau und Floristik der Gemeinde Wien in Kagran, wo im September 2005 ein Shakespeare- Garten nach den Ideen von Miriam Wiegele eröffnet wird.
In Mogersdorf (Südburgenland), dem Ort der großen Türkenschlacht, hat sie einen Türkischen Garten angelegt, der im Sinne der Friedensidee zeigen soll, dass wir den
Türken viele Pflanzenschätze verdanken und darüber hinaus arbeitet sie an der Umsetzung der Dorfgestaltung abseits von üblichen Dorfverschönerungsideen. In Wolfau entsteht derzeit ein Zen-Garten nach ihren Ideen.

Auch die Organisation von Ausstellungen wie die Blumenausstellung in der Orangerie im Schlosspark in Eisenstadt 1998, Kräuterschau und Pelargonienschau an der Internationalen Gartenschau in Graz 2000 oder die Pelargonienausstellung im Botanischen Garten in Wien 2003 sind auf ihre Initiativen zurückzuführen.
2005 ist unter ihren Anleitungen eine Ausstellung Stinken und Duften- die Faszination der
konträren olfaktorischen Erlebnisse im Alpengarten im Belvedere in Wien angelegt worden, die noch bis August zu sehen und zu riechen ist.
Als Vertreterin der Österreichischen Gartenbaugesellschaft für das Burgenland bemüht sie sich, die Menschen für die Vielfalt der Pflanzen zu begeistern.
Als Naturschutzorgan (Organ der öffentlichen Aufsicht) im Burgenland ist Miriam Wiegele bemüht, die Pflanzenschätze ihres Heimatlandes erhalten zu helfen, aber auch durch Kräuterwanderungen den Menschen näher zu bringen.

Miriam Wiegele wohnt mit 8 Katzen, Mann, gelegentlich zwei Söhnen und mittlerweile einem Enkelsohn, in einem großen Garten im Südburgenland (Osten von Österreich), den sie zu einem Global Village für Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen aus allen Teilen dieser Welt
gestaltet hat. In zwei Glashäusern kultiviert sie eine Vielzahl von exotischen Heilpflanzen und bis zu 400 verschiedene Pelargonienarten, ihre Lieblingspflanzen.

Frau Wiegele unterrichtet seit 2006 im Bacopa Bildungszentrum.