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CD: Welten


Abbildung in Arbeit
Titel:CD: Welten
Autor:Hoffman Kay
Preis:Euro 19.90
Bestellnummer:WELTEN

Im Mittelpunkt steht die Kürbisrassel der Pueblo-Indianer Neumexikos, die, in einem monotonen Rhythmus geschlagen, Trancezustände induziert, - eine Geschichtenerzählerin, denn die Steinchen in der Rassel, so will es der Mythos, werden von den Ameisen an die Erdoberfläche getragen. Diese kommen also tief aus der Erde, wo alle Geschichten gespeichert sind. Durch Trance werden die Geschichten wachgerufen, so dass die Menschen an dem Wissen der Erde teilnehmen und es nutzen können. Die Trancezustände erlauben dem Geist zu reisen, Kontakt aufzunehmen zu geistigen Welten und die verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit kennen zu lernen:

1. Rassel pur 14:25
2. Reise in die Untere Welt 14:26
3. Reise in die Mittlere Welt 14:22
4. Reise in die Obere Welt 14:47

Konzept: Kay Hoffman
Realisation: Wolfgang Obrecht
Graphik: Wolfgang Obrecht

(Unter Verwendung einer Abbildung der aztekischen Skulptur Mann mit Kürbis)

Eignet sich für geführte schamanische Trance- Reisen und aktive Imagination, auch für Mal- und Bewegungsimprovisationen. Das Kontinuum des Rasselns wirkt wie ein Leitfaden, der hinein und hinaus führt.

Der kontinuierliche und gleichzeitig monotone Rhythmus erzeugt Trance: das alarmbereite Bewusstsein wird eingelullt durch die ständige Wiederholung( nichts Neues) und das Unbewusste kann reisen, d.h. sich auf Empfang stellen. Das Neue kann aus der eigenen, kollektive Tiefe, oder aus den Anderswelten des Schamanismus kommen, oder aus beiden Räumen, von Innen und von Außen, je nach Weltbild.

Die Kürbisrassel ist ein Trance induzierendes Instrument, das ich von Felicitas Goodman kenne. Sie lebt in einem Reservat der Pueblo Indianer in New Mexiko und ruft so meine, aber auch anderer Leute Beobachtung die dort ansässigen Geister herbei. Goodman gelang es jedoch, ein kulturübergreifendes Konzept der Bewohner der Anderswelt zu entwickeln: in der Trance begegnen wir sibirischen Hilfsgeistern, südamerikanischen Jaguargeistern, und den westafrikanischen Orakelgeistern.

Ich habe ebenfalls die schamanischen Trance-Reisen nach Michael Harner kennen gelernt., einem amerikanischem Kulturanthropologen, der hauptsächlich im Amazonasgebiet forschte. Mein Trance induzierendes und unterstützendes Musikangebot ist also nicht auf eine bestimmte Kultur und Tradition fixiert. Vielmehr sollen die Prinzipien der Trance-Reise, nämlich die Phasen von Einstieg, Initiation und Wiederkehr beachtet werden, ebenso die Begrüßung und Verabschiedung der Geister.

Vor jeder Trance-Einheit erfolgt die Begrüßung durch vereinzelte Schläge für die 4 Himmelsrichtungen und die 3 Welten. Das Ende wird durch einen besonders starken Schlag markiert.