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Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.


Abbildung in Arbeit
Titel:Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.
Autor:Lipton Bruce
Preis:Euro 15.40
Bestellnummer:62881

Dieses Buch wird Ihre Vorstellung von den Auswirkungen Ihres Denkens und Fühlens für immer verändern. Vielleicht haben Sie es schon geahnt, dass das Denken und Fühlen unser physisches Leben bestimmt. Jetzt können Sie sich sicher sein. Erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers zeigen, dass unser Denken und Fühlen bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt. Der Zellbiologe Bruce Lipton beschreibt genau, wie dies auf molekularer Ebene vor sich geht. In leicht verständlicher Sprache und anhand eingängiger Beispiele führt er vor, wie die neue Wissenschaft der Epigenetik die Idee auf den Kopf stellt, dass unser physisches Dasein durch unsere DNS bestimmt würde. Vielmehr wird sowohl unser persönliches Leben als auch unser kollektives Dasein durch die Verbindung zwischen innen und außen, zwischen Geist und Materie gesteuert. Eine Erkenntnis, die, logisch weiter gedacht, auch weiterreichende spirituelle Konsequenzen hat.
264 Seiten, 20 s/w Abb., geb.

Buchbesprechung
Bruce Lipton Intelligente Zellen.
Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.

Intelligente Verknüpfungen C. G. Jung nennt dies Synchronizität sind keine Zufälle. In meinem Fall war es so, dass ich mich intensiv mit der Funktion der Gene und Zellen bei der Recherche für ein eigenes Buch beschäftigt habe. Einige Fragen tauchten auf, die mir die wissenschaftliche Literatur nicht ausreichend beantwortete. Just in diesem Moment schickte mir der Verleger Konrad Halbig die Übersetzung des Buches von Bruce Lipton. Ich war sofort fasziniert und las das ganze Buch sehr schnell durch. Denn der Zellbiologe Dr. Bruce Lipton schreibt spannend und lebensnah. Und er wurde mir sofort sympathisch, weil er biographische Elemente einbezieht. Ein wichtiges Element in diesem Buch, denn der Mann hat Erfahrung und hat etwas Bedeutendes zu erzählen. Und er konnte mir wesentliche Fragen beantworten!
Der Hype um die Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Jahre 2000 hat seitdem wieder etwas nachgelassen, nachdem man feststellte, dass die Genbibliothek, die in der DNS-RNS-Doppelhelix im Zellkern gespeichert ist, nur einen kleinen Teil des Mysteriums des Lebens beantworten kann. Gene sind keine Autisten! Sie steuern nicht nur, sondern werden auch gesteuert. Doch die ganzen verwickelten Mechanismen der Genaktivierung sind so undurchsichtig, das die Entschlüsselung bisher kaum etwas gebracht hat. Man kennt zwar inzwischen einige Gene, die das oder jenes tun, doch man weiß überhaupt nicht, welche Rolle mehrere Gene in diesem verwickelten kybernetischen Regelkreis zusammen spielen. Erschwerend für die Forschung kommt noch hinzu, dass einzelne Gene nicht nur eine, sondern verschiedene Aminosäuren codieren!
Nun kommt Dr. Lipton ins Spiel. Er hat durch seine jahrzehntelangen Forschungen und wissenschaftlich belegt entdeckt, dass noch andere Faktoren für die Zellreproduktion und die Körperfunktionen maßgebend sind. Die Gene schalten sich nur an oder aus, wenn irgendetwas, zum Beispiel ein Botenstoff, ein Hormon, ein Protein gebraucht wird. Viele äußere Einflüsse, die Lipton als epigenetische Faktoren bezeichnet, haben großen Einfluss auf die Genaktivierung. Darüber hinaus und das ist das Entscheidende an seiner Theorie - ist die ganze Zelle am Prozess beteiligt. Das kann man sich leicht vorstellen, wenn man weiß, dass die 2 m lange Doppelhelix verteilt auf 23 Doppelchromosomen im Zellkern nur 1,2% des Zellraumes einnimmt. Wäre sie von größerer Bedeutung, hätte die Zelle ihr mehr Platz zur Verfügung gestellt, dieser ist ja durchaus vorhanden.
Was ist also die Zelle? Sie besteht aus einer Membran, die selbständig bestimmt, welche Nährstoffe und Informationen sie hineinlässt. In der Zelle verteilt liegen im Zellplasma weitere eigenständige Organellen wie die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, und die Ribosomen, die wiederum Enzyme herstellen und Einfluss auf die Gene haben. Des Weiteren müssen sich die 50 Billionen Körperzellen untereinander abstimmen. Alle diese komplexen Vernetzungen, die wiederum in Wechselwirkung mit unseren Gedanken, Gefühlen, Handlungen und Erfahrungen stehen, sind bis heute in keiner Weise verstanden.
Ein Geheimnis konnte Dr. Lipton dennoch lüften: die Zelle hat ein eigenes Gehirn, das er in der Zellmembran ansiedelt. Dieses Gehirn leitet die Botschaften von außerhalb der Zelle in die innere intelligente Zellfabrik weiter. Umwelt, menschliches Gehirn, Körperzellen und Gene sind alle in einem außerordentlichen systemischen Prozess miteinander verwoben.
Um einen kleinen Einblick in diese Komplexität zu gewinnen, kann ich dieses Buch für jeden Interessierten nur empfehlen. Wer bis dahin an das mechanistische Paradigma der materialistischen Wissenschaft geglaubt hat, wird durch dieses Buch eines Besseren belehrt. Und die Leserinnen und Leser, die ihr Wissen um die Intelligenz in der Evolution erweitern und konkretisieren möchten, finden viele anregende und spannende neue Erkenntnisse.
Bruno Martin, August 2006
(Autor des Buches: Intelligente Evolution, erscheint Sommer 2007.)

Intelligente Zellen gewinnen nationalen Buchpreis der USA
KOHA verlegt bestes Buch der Kategorie Naturwissenschaft
Hamburg, 25. Oktober 2006 And the winner is ... Bruce Lipton. Der US-Biologe und Buchautor hat mit seinem jüngsten literarischen Werk Intelligente Zellen (engl. Titel: The Biology of Belief) den nationalen amerikanischen Buchpreis (Best Books 2006 Award) in der Kategorie Naturwissenschaft gewonnen. Insgesamt hatten sich mehr als 1200 Autoren in rund 120 Kategorien um die Preise beworben, die vom Online-Magazin USABookNews vergeben werden. In Deutschland hat der Zellbiologe Dr. Lipton sein Lebenswerk im KOHA-Verlag veröffentlicht. Verlagschef Konrad Halbig freut sich über seinen Glücksgriff: Wir haben uns natürlich Chancen ausgerechnet, denn die Nachfrage nach Liptons Buch ist enorm. Dass er aber tatsächlich Sieger bei den National Book Awards sein würde, war letztlich doch eine tolle Überraschung. Bruce H. Lipton erklärt in seinem sehr persönlichen Buch die revolutionären neuen Erkenntnisse in Genetik und Zellbiologie. Dabei nutzt er seine Biografie als Folie, auf der er diese Forschungsergebnisse abbildet.

Ich denke, also bin ich wer ich will. So lässt sich Liptons Werk mit dem vollen Titel Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern zusammenfassen. Denn der Zellbiologe stellt mit seinen Ausführungen die Idee auf den Kopf, dass das physische Dasein des Menschen allein von der DNS (Desoxyribonukleinsäure) bestimmt wird. In seiner jahrelangen Zellforschung hat der Zellbiologe erkannt, dass Zellen durch ihre Wahrnehmung der eigenen Umgebung bestimmt werden. Dieses Modell hat der US-Amerikaner sinngemäß auf den Menschen als so genanntes Billionen-Zellenwesen übertragen. Nach dieser neuen Theorie der Epigenetik wird die Lebensart eines Menschen nicht von prädestinierten Genen bestimmt, sondern von ihrer Reaktion auf Umwelteinflüsse. Sie sind zum Beispiel schon durch die Art der Ernährung wandelbar. Nur ihre grundlegende Zusammensetzung bleibt immer bestehen. So bietet der gebürtige New Yorker dem Leser Denkanstöße für das Gebiet der Pädagogik, die Krankheitsbekämpfung und das menschliche Verhältnis zur Umwelt.

Dr. Bruce Lipton lehrte als Zellbiologe an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Schon 1982 begann er die Prinzipien der Quantenphysik auf seine Zellforschungen anzuwenden. Seine Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn so zum Pionier der neuen Wissenschaft und Epigenetik. Liptons Forschungen sind in seinem neuesten Buch Intelligente Zellen zusammengefasst, das in englischer Sprache unter dem Titel The Biology of Belief erschienen ist