Fettfaulfilosofischer Kater im Rampenlicht Er ist wieder mitten unter uns, der weltberühmte Kater mit seinem Ego so groß wie sein legendärer Appetit und einem Charakter, der an Launenhaftigkeit kaum seinesgleichen findet. Sein Dasein scheint hauptsächlich den Zweck zu verfolgen, seinem Versorger John und seinem Opfer-Hund Odie auf den Nerven rumzutrampeln. Seit nunmehr 28 Jahren treibt er sein Unwesen unter der Regie seines genialen Schöpfers Jim Davis, der es immer wieder versteht seine Leser zu Lachsalven über diesen egozentrischen Kater hinzureißen. Seine Kindheit verbrachte er in Gesellschaft von bis zu 25 Katzen, kein Wunder, dass er schließlich anfing, auch einen Kater zu zeichnen. Zuerst war Garfield nur die Nebenfigur für den Cartoonisten John Arbuckle, doch ermausertesich schnell zum Star des Cartoons und seit 1978 sucht Garfield die Zwerchfelle unzähliger Leser heim, sowohl von Katzen-Fans als auch von Katzen-Hassern. Seine Erfolgsstory lässt nichts aus, Unmengen vonMerchandise-Artikeln, eigene TV-Serie, Kinofilm und Auszeichnungen aus unterschiedlichen Medienbereichen. Aber hat dieser Erfolg Garfield verdorben? Absolut! Denn Garfield wurde mit einem silbernen Löffel im Maul geboren! Die ECC-Gesamtausgabe wird die Strips des weltberühmten Katers in chronologischer Reihenfolge in einer querformatigen, 320 Seiten umfassenden HC-Buchreihe präsentieren. Die definitive Sammlung für alle Garfield-Fans. 320 Seiten, geb.
Seit 1978 schon gibt es einen guten Grund mehr, Katzenliebhaber zu sein: Garfield. Und es ist ein guter Grund, denn aus den anfänglich 40 Zeitungen, in denen der orange Urkater erschien, sind bis zum Jahr 2006 weltweit 2570 Zeitungen geworden. Ein Superlativ, das auch im Guinness-Buch vermerkt ist. Was ist Garfields Erfolgsrezept? Liegt es daran, dass er sich bei aller Katzenhaftigkeit mit den gleichen Kalamitäten des Alltags herumschlagen muss wie wir, seine Leser? Als da wären lästige Diäten, Montage oder Langeweile-oder ist es seine ungebrochen zynische Philosophie, mit der er seiner nicht immer wohlgesinnten Umwelt begegnet, die Garfield so sympathisch machen? Wen wundert s bei diesen weltlichen Gefahren, dass sich Garfield alle Mühe gibt, sein Schläfchen nur fürs Essen zu unterbrechen? Nur manchmal hilft nicht mal der Katzeninstinkt weiter. Dann kann es nur heißen: Augen zu und durch!